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2009

Singwoche für Familien 2009

Gut gelaunt und voller Erwartung trafen am Sonntagnachmittag 30 Familien im Jugend- und Bildungshaus St. Norbert in Rot an der Rot ein. Nach einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen wurde mit der ersten Singeinheit gestartet.

Über 60 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 16 Jahre begannen unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin und Diözesanbeauftragte für Kinderchorleitung Barbara Weber aus Heidenheim mit dem Einstudieren des Singspiels „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ von Peter Schindler. Unterstützt wurde Frau Weber dabei durch Carmen Weber, die die Regie führte sowie Ute und Frank Darter, die sich um die passenden Kulissen kümmerten.

Parallel zum Kinderchor probten die Erwachsenen Teile aus der „Missa Cantate“ von Bob Chilcott.  Die anspruchsvolle, teilweise fünfstimmige Messe erforderte die volle Konzentration des Projektchores. Unter der Leitung von Kirchenmusiker und Geschäftsführer des Diözesan-Cäcilienverbandes Matthias Heid nahmen Kyrie und Gloria Gestalt an. Insbesondere die eigenwillige Rhythmik war eine Herausforderung.

Pfarrer Thomas Weißhaar, der geistliche Leiter der Singfreizeit, beschloss den Tag mit einem Abendgebet. Er verstand es bei Kindern und Eltern mit seinen lebendigen und doch tief gehenden Tagesimpulsen und Abendgebeten immer den richtigen Ton zu treffen. Nach diesem erlebnisreichen ersten Tag begann für die jüngeren Teilnehmer die Nachtruhe, während sich die Erwachsenen zum Kennenlernen bei einem Dämmerschoppen im Klosterkeller trafen.

Der zweite Tag wurde überwiegend mit Singen verbracht, bereichert durch einen morgendlichen Tagesimpuls und das leckere Essensbuffet. Am Nachmittag bastelten die Kinder Gespenster und die Erwachsenen schneiderten am Abend die passenden Geisterkostüme.

Dienstags meinte es Petrus gut und ließ nach zwei verregneten Tagen die Sonne endlich scheinen. Der geplante Ausflug am Nachmittag nach Bad Buchau war gesichert. Mit zwei Bussen brach die komplette Mannschaft auf. Zunächst ging es ins Steinzeitdorf. Eine spannende Führung durch das Leben in Stein- und Bronzezeit begeisterte alle. Die kompetente Führerin ließ keine Langeweile aufkommen und sogar 10 000 Jahre alte Originalfunde durften die Runde unter den Besuchern machen. Anschließend ging es in den so genannten „Wackelwald“. Selbst die jüngeren Teilnehmer schafften es, Bäume und Sträucher sowie den Erdboden in Schwingungen zu versetzen. Möglich war dies durch die besondere Bodenbeschaffenheit des moorigen Gebietes rund um den Federsee.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die geplante geistliche Abendmusik in der Klosterkirche St. Verena. Chorproben in der ungewohnten Akustik der Kirche und separate Orchesterproben sollten dazu beitragen, den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Trotzdem blieb noch Zeit für einen kleinen Badeausflug an den nahe gelegenen See. Stimmungsvoll und in einem Meer von Lichtern ging der Abend mit geistlicher Musik in einer gut besuchten Kirche zu Ende.  

Am letzten Tag feierten alle gemeinsam mit Pfarrer Thomas Weißhaar den Abschlussgottesdienst. Ab der Mittagsstunde sah man bereits das eine oder andere bleiche Gespenst, das der nachmittäglichen Aufführung etwas nervös entgegenschaute. Um 15.30 h war es dann soweit. Auf ging´s zur Burg Eulenstein zum Gruseln und die liebevoll gestalteten Kulissen durch Frank und Ute Darter gaben den passenden Rahmen für die nachmittägliche Geisterstunde.

Neben den Eltern fanden sich auch Omas, Opas sowie Freunde und Bekannte ein, um das Spektakel zu genießen. Wie im vergangenen Jahr auch, überzeugten Barbara Weber und Carmen Weber durch eine gelungene Inszenierung. Die Begeisterung und die Freude am Singen und Spielen stand den jungen Akteuren ins Gesicht geschrieben. Erst nach einer erklatschten Zugabe konnte Geschäftsführer Heid sich an das begeistertet Publikum wenden um für die gelungene Aufführung und die harmonische Singwoche danken. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie die Jugendstiftung „just“, die diese Singwoche durch ihr Engagement unterstützt und ermöglicht haben.

Nun war die Zeit des Abschieds gekommen und wehmütig gingen neue Freunde voneinander. Wir alle hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder heißt: „Auf zum Singen nach Rot an der Rot!“

Jutta Lindner/Sabine Neher

singwochefuerfamilien2009.pdf



Die Singwoche wurde durch die Jugendstiftung »just« gefördert.


Letzte Aktualisierung: 18.5.2015, 15:11 Uhr