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2007

Brief des Diözesanmusikdirektors

Seht auf Eure Berufung!

Liebe Chorsängerinnen und Chorsänger,
liebe Chorleiterinnen und Chorleiter,

zum Diözesankirchenmusiktag am 6. Oktober 2007 darf ich Sie ganz herzlich nach Weingarten einladen. Dieser Tag, der den Kirchenchören gewidmet ist, findet bewusst im Jahr der Berufung statt. Denn Sie alle sind auf besondere Weise berufen, im chorischen Singen das Wort Gottes zu verkünden, Gemeinschaft zu stiften, den Glauben zu stärken. Dies wollen wir uns wieder in das Bewusstsein rufen.

Der Diözesankirchenmusiktag dient dazu, eine Standortbestimmung unseres kirchlichen Chorwesens in den Blick zu nehmen, Impulse für die Zukunft zu geben und Bestärkung zu erfahren. Dazu haben wir eine Vielfalt von Workshops und Podien vorbereitet, zu denen jeder von Ihnen eingeladen ist.

Doch an diesem Tag wollen wir auch Ihnen allen danken für Ihren treuen Dienst in der Liturgie, für Ihren Beitrag zur Feierkultur in unseren Gottesdiensten. Mit tausenden von Stimmen wollen wir an diesem Tag IHM, unserem Herrn danken für sein Geschenk der Gnade, ihn loben und preisen zu dürfen – in festlich gestalteten Gottesdiensten mit vielfältiger Chormusik, die wir mit unserem Bischof Dr. Gebhard Fürst und unserem Referenten für Liturgie und Kirchenmusik, Herrn Weihbischof Dr. Johannes Kreidler feiern.

All jene Chöre, die nicht nach Weingarten kommen können, lade ich herzlich ein, diesen Diözesankirchenmusiktag in ihren Gemeinden und Dekanaten zu feiern, um so die Verbundenheit aller Chöre untereinander zum Ausdruck zu bringen Die Chorwerke sind so ausgewählt, dass sie über diesen Tag hinaus eine Bereicherung für das Repertoire Ihres Chores darstellen.

Mit allen Vorstandsmitgliedern des Cäcilienverbandes und den Mitgliedern der Kommission Kirchenmusik freue ich mich darauf, mit Ihnen diesen großen Tag der Kirchenchöre begehen zu dürfen!

Mit freundlichen Grüßen

Walter Hirt
Diözesanmusikdirektor

Grußworte des Bischof



Liebe Chorsängerinnen und Chorsänger,
liebe Chorleiterinnen und Chorleiter,

"Seht auf Eure Berufung!" Mit dieser Aufforderung aus dem ersten Korintherbrief sind Sie eingeladen, den Diözesankirchenmusiktag in Weingarten und in den Dekanaten zu begehen. Mit dem Wort Berufung verbinden wir meist die Berufung zu verschiedenen Diensten und Ämtern in unserer Kirche und denken dabei an geistliche Berufe. Das ist auch richtig und wichtig. Doch die christliche Berufung reicht weiter: Schließlich ist jeder und jede Getaufte und Gefirmte von Gott gerufen und berufen, sich für das Evangelium einzusetzen und mit Wort und Tat zu bezeugen. Alle Christinnen und Christen sind gefragt, denn wir alle sind begabt mit Fähigkeiten, die gebraucht werden.

Ihre besondere Berufung nun bringt ein Kirchenlied sehr schön zum Ausdruck: "Gott loben, das ist unser Amt." Das Singen im Chor ist Ihre Gnadengabe, die Sie von unserem Schöpfer erhalten haben. Darin sind Sie im wörtlichen Sinn Begabte. Diese Begabung, im Chorgesang auf die Größe und Menschenfreundlichkeit Gottes zu verweisen, gilt es immer mehr zu entfalten - als Gabe für andere. Das ist Ihre Berufung, die wir gemeinsam beim Diözesankirchenmusiktag in den Blick nehmen wollen.

Denn es ist eine zentrale Aufgabe von Kirche und Theologie, das Herz der Menschen in der festlichen Feier zu Gott zu erheben, zum Gotteslob und zugleich zu tätiger Nächstenliebe zu befähigen. In diesem Sinn ist jede Liturgie wirkliche Schule des Lebens, wo es nicht bloß um Wissensvermittlung, sondern um Bildung von Herz und Gewissen geht. Die Aufgabe der Liturgie ist es, Geist und Sinn aufzuschließen für den Sinn des Lebens, der in der heiligen Handlung vergegenwärtigt und vollzogen wird.

Schließlich reicht Ihr Singen weit über eine innerkirchliche Bedeutung hinaus. Die Kirche befindet sich in Zeiten des Übergangs, in der sie sich nicht mehr getrost auf die sich früher nahezu automatisch ereignende Selbstüberlieferung des Christentums verlassen kann. "Von der Volkskirche zur missionarischen Kirche im Volk" - so lässt sich diese Übergangszeit in eine griffige Formulierung fassen. Was bedeutet dies hinsichtlich der Chöre in unserer Diözese? Was kann die Kirchenmusik dazu beitragen, dass die Kirche sich verändert hin zu einer missionarischen Kirche im Volk?

Ich freue mich, mit Ihnen diesen Fragen nachzugehen. Ich freue mich, mit Ihnen in der Basilika zu Weingarten Gottesdienst zu feiern - als Fest der Glaubens- und Lebensfreude.

Denn Gott ist uns besonders nahe, wo wir ihn loben und preisen, ihm danken und wo wir seine Taten an uns geschehen lassen.

Ich wünsche dem Kirchemusiktag einen guten und inspirierten Verlauf

Ihr

+ Gebhard Fürst
Bischof


Programm des Diözesankirchenmusiktages

Freitag, 5. Oktober 2007, 21.30 Uhr, Basilika Weingarten

Klangraum – Raumklang
Eine geistliche Nachtmusik

Mädchenkantorei am Rottenburger Dom, Leitung: Prof. Frank Leenen
Domkapellmeister Prof. KMD Willbald Bezler und Stephan Debeur
Orgel u.a.

6. Okt. 2007 in Weingarten

09.00

Einsingen – Ansingen in der Basilika

09.45

Hörende Erwartung

10.00 - 10.25

Eröffnung – Geistlicher Auftakt

10.45 - 12.00

Podien / Workshops

ab 12.00

Mittagessen – Mittagspause

14.00 - 15.15

Podien / Workshops

15.40 - 16.50

Probe in der Basilika

17.00

Feierlicher Abschlussgottesdienst

Ende ca. 18.45 Uhr

 

Podien und Workshops

Die Podien und Workshops des Vormittags werden nachmittags wiederholt. So besteht für jeden Teilnehmer die Möglichkeit, zwei Podien bzw. Workshops zu besuchen.

Podiumsdiskussion 1

Zum Singen berufen. Missionarisch Kirche sein.

Bischof Dr. Gebhard Fürst, Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider (Präsident ACV), Pfarrer Klaus Rennemann (Stellvertr. Diözesanpräses), Walter Hirt, (Diözesanmusikdirektor), Dr. Meinrad Walter (Moderation)

 

Podiumsdiskussion 2

Kirchliche Chöre – heute und morgen. Wo stehen wir? Was fordert uns heraus?

Weihbischof Dr. Johannes Kreidler, Pfarrer Michael Holl (Diözesanpräses), Pfarrer Ulrich Kloos (Dekanatspräses), KMD Prof. Willibald Bezler, KMD Rudolf Schäfer (Dekanatskirchenmusiker), Pfarrer Meinrad Hermann (Moderation)

 

3 Anton Aicher

Kantor an St. Moriz, Rottenburg

Stimmbildung im Chor – Aufwärmen der Stimme oder langfristige Verbesserung des Chorklangs? Oder beides?

 

4 Eva-Magdalena Ammer

Bezirkskantorin in Weikersheim

Lebendiges Singen mit der Gemeinde. Ein Weg in den Kirchenchor?

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5 Martin Dücker

Dommusikdirektor in Stuttgart

Wie klingt eine »schöne Messe«?

Bausteine für die Dramaturgie der Klänge, garantiert praxisnah. Ein Gesprächskonzert mit der Domkapelle St. Eberhard.

 

6 Karl Echle

Diözesanbeauftragter Chorleitung und Regionalkantor in FDS

Für Sie ausgewählt!

Chorliteratur für das Kirchenjahr, drei- und vierstimmig, a capella und mit Orgelbegleitung.

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7 Matthias Ankenbrand

Dekanatskirchenm.in Künzelsau

Am Anfang war der Rhythmus

Als Chorsänger vom Schwingen zum Klingen – zwischen Kantionalsatz und NGL

workshop7.doc

8 KMD Markus Grohmann

Dekanatskirchenm. in Neuhausen

Lasst uns jauchzen, lasst uns singen

Das Chorleben als Ort von Gemeinschaft.

workshop8.doc

  

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9 Sr. Elisabeth Halbmann

Ordensschwester in Untermarchtal

Chorsingen und Spiritualität

Der Chor als Ort des Glaubensvollzuges.

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10 Vincenz Krol

Vorstandsmitglied im Cäcilienvbd.

»Für alle Fälle«.

Vorstellung des neuen Handbuches für Chorvorstände.

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11 Verschiedene Chorvorstände

Wir Chorsänger werden immer weniger

Wie kann es weitergehen? Berichte von unterschiedlichen Lösungen aus der Diözese.

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12 Prof. Frank Leenen

Domkapellmeister in Rottenburg

»Zufluchtsort Empore?« oder »Chormusik als Inszenierung von Raum und Klang«.

Gesprächskonzert mit der Mädchenkantorei d. Rottenburger Doms.

 

13 Jürgen Ochs

Bezirkskantor in Rastatt

Dem Wort ins Herz schauen

Vom Erleben der Chormusik als Überhöhung des Wortes.

 

14 Prof. Alfons Scheirle

Fellbach

Die Beständigkeit des Zieles als Geheimnis des Erfolges

Von der Kunst der Motivation im Laienchor.

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15 Prof. Bernhard Schmid

Rektor der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg

In saecula saeculorum!

Latein und Chormusik zwischen Gregorianik, Motette und Taizégesang. Vorstellung des »Handbuch Latein zur geistlichen Chormusik«.

Notensätze stehen rechts zum Download bereit.

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16 Prof. Stefan Schuck

Hochschule f. KM. Rottenburg

Vom Hören zum Wahrnehmen, vom Einzelnen zum Ensemble

Übungen zur musikalischen Kommunikation im Chor.

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17 Andreas Weil

Dekanatskirchenmusiker in Ulm

Un-Erhörtes hören lernen

Einfache Wege zur Vokalimprovisation mit dem Chor.

 

18 Barbara Weber

Regionalkantorin in Heidenheim

Very british every day?

Von dem Erfolgsgeheimnis englischer Chormusik auch in deutscher Sprache.

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Letzte Aktualisierung: 3.2.2011, 09:50 Uhr